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Capelo - Elektronische Laufbahn Öffentlicher Sektor

Capelo steht für „Carrière Publique Électronique – Elektronische Loopbaan Overheid“. Es ist die Datenbank, die vom Föderalen Pensionsdienst (FPD) in Zusammenarbeit mit der VoG Sigedis eingerichtet wurde. Das Ziel: alle Laufbahndaten des Personals im öffentlichen Sektor elektronisch zu sammeln und zu verwalten.

Capelo enthält auch die Daten des Vertragspersonals und der lokalen politischen Mandatare.

Unter Laufbahndaten wird Folgendes verstanden:

  • die Leistungen und die Abwesenheiten;
  • die Gehälter und Gehaltszulagen.

Die Daten, die in dieser Datenbank gespeichert werden, bilden die Grundlage für die elektronische Pensionsakte, die während der gesamten Laufbahn aktualisiert wird.

Für wen ist Capelo relevant?

Capelo richtet sich an :

  • alle Arbeitgeber im öffentlichen Sektor, die Personal beschäftigen, das einen Anspruch auf eine Pension in einem Pensionssystem des öffentlichen Sektors begründen kann;
  • Vertragspersonal;
  • lokale politische Vertreter;
  • Arbeitgeber, die die Verwaltung ihrer Pensionsakten ganz oder teilweise dem FPD anvertraut haben.

Welche Daten werden verwaltet?

Capelo ermöglicht es, den Verlauf der Laufbahnakten des föderalen Personals zu ergänzen, zu ändern oder zu vervollständigen. Die betroffenen Laufbahndaten sind:

  • Leistungen und Abwesenheiten;
  • Gehälter und Gehaltszulagen.

Welche Vorteile haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer?

Der Onlinedienst Capelo bietet eine administrative Vereinfachung für Arbeitgeber und konkrete Vorteile für Sozialversicherte.

Für Angestellte des öffentlichen Sektors (Arbeitnehmer)

Durch die elektronische Akte erhalten die Bediensteten eine Schätzung ihrer zukünftigen Pension. Diese Schätzung wird automatisch im Alter von 55 Jahren oder auf Antrag übermittelt.

Früher musste der letzte Arbeitgeber bei Eintritt in den Ruhestand eine umfangreiche Papierakte für die Berechnung der Pension durch den FPD zusammenstellen.

Wie wird die Laufbahnakte gepflegt?

Die elektronische Pensionsakte wird laufend erstellt, von dem Zeitpunkt, an dem der Arbeitnehmer seinen Dienst antritt, bis zu dem Zeitpunkt, an dem er in die Rente des öffentlichen Sektors eintritt.

1. Die DmfA-Meldungen (laufende Daten)

Während der gesamten Laufbahn speisen die verschiedenen Arbeitgeber die Capelo-Datenbank über die DmfA-Meldungen. Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, die Lohn- und Arbeitszeitdaten des Arbeitnehmers vierteljährlich auf elektronischem Wege zu melden.

2. Ergänzungen zur Laufbahnakte

In einigen spezifischen Fällen muss der Arbeitgeber die Laufbahnakte manuell über den Onlinedienst vervollständigen:

  • Hochschuldiplome: Wenn der Arbeitgeber ein Hochschuldiplom als Voraussetzung für die Stelle verlangt (ab dem 1. Januar 2011), muss er die Informationen eingeben und eine PDF-Kopie des Diploms in Capelo hochladen.
  • Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses: Wenn das Beschäftigungsverhältnis beendet wird (ab dem 1. Januar 2011), muss der Arbeitgeber eine PDF-Datei des Verwaltungsaktes hochladen, der die Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses bescheinigt.

3. Die Meldung der historischen Daten

Um sicherzustellen, dass die Rentenakte die Daten der gesamten Laufbahn enthält, wurde die „Meldung historischer Daten“ für die Zeiträume vor dem Start des Projekts erstellt.

  • Wer macht die Meldung? Der Arbeitgeber (oder sein Bevollmächtigter), bei dem der Arbeitnehmer am 1. Januar 2011 bereits im Dienst ist, ist der „meldende Arbeitgeber“.
  • Welche Daten sind zu melden? Arbeitgeber sind verpflichtet, alle Laufbahndaten vor dem 1. Januar 2011 (bis zum 31. Dezember 2010) elektronisch zu sammeln und zu übermitteln.
  • Für wen gilt die Meldung? Diese Meldung betrifft alle Arbeitnehmer, die zu diesem Zeitpunkt bei dem meldenden Arbeitgeber beschäftigt sind, einschließlich der Vertragsarbeiter.

Dokumentation

Alle technischen Informationen (Glossare, Schemata, strukturierte Anhänge...) über Capelo sind in der TechLib zusammengefasst.